Eine Geschichte. VIELE LEISTUNGEN. HUNDERT JAHRE VORSPRUNG.
Wer heute bei KAEFER anfängt – als Auszubildender auf der Baustelle, als Angestellter in der Verwaltung oder als Ingenieurin in der Projektleitung – tritt in eine Geschichte ein, die 1918 mit einem Bremer Kaufmann und einer Ladung Torf begann. Carl Kaefer hatte damals eine Idee, kein Unternehmen.
Dass daraus einmal über 35.000 KAEFER Pros an mehr als 150 Standorten werden würden, hätte er sich nicht vorstellen können. Aber er hätte es verstanden. Denn was KAEFER von Anfang an ausgemacht hat, ist bis heute dasselbe: Probleme anfassen, die andere nicht sehen – und sie so lösen, dass ein Gespräch reicht, statt zehn.
DAMALS
© Emsland Moormuseum, Fotoarchiv
1918-1939
Bremen, 1918. Der Kaufmann Carl Kaefer erkennt, was andere übersehen: Torf dämmt. Zusammen mit Robert Berman gründet er ein Unternehmen für Schiffsisolierung. Im Januar 1920 wird das Ingenieurbüro Carl Kaefer & Co. ins Bremer Handelsregister eingetragen, beide als persönlich haftende Gesellschafter – ein Wort, das damals noch wörtlich gemeint war.
Mitte der 1920er Jahre kommen die Großaufträge. 1926 arbeiten rund 300 Monteure bei Blohm & Voss an den Turbinen der Passagierschiffe Europa und Bremen – den modernsten ihrer Zeit. 1928 entsteht die erste Zweigniederlassung in Wesermünde-Geestemünde. Die Weltwirtschaftskrise erzwingt deren Schließung bereits 1930.
1933 muss Robert Berman das Unternehmen aufgrund seiner jüdischen Herkunft verlassen – eine Folge der Naziherrschaft in Deutschland. 1935 beginnt der erste Lehrling seine Ausbildung bei KAEFER. Carl Kaefer selbst kämpft mit seiner Gesundheit und sucht einen Nachfolger. 1938 lernt er Heinz Peter Koch kennen. 1941 wird das Unternehmen zur Kommanditgesellschaft umgewandelt, Koch übernimmt die operative Führung.
Bremen, 1918. Der Kaufmann Carl Kaefer erkennt, was andere übersehen: Torf dämmt. Zusammen mit Robert Berman gründet er ein Unternehmen für Schiffsisolierung. Im Januar 1920 wird das Ingenieurbüro Carl Kaefer & Co. ins Bremer Handelsregister eingetragen, beide als persönlich haftende Gesellschafter – ein Wort, das damals noch wörtlich gemeint war.
Mitte der 1920er Jahre kommen die Großaufträge. 1926 arbeiten rund 300 Monteure bei Blohm & Voss an den Turbinen der Passagierschiffe Europa und Bremen – den modernsten ihrer Zeit. 1928 entsteht die erste Zweigniederlassung in Wesermünde-Geestemünde. Die Weltwirtschaftskrise erzwingt deren Schließung bereits 1930.
1933 muss Robert Berman das Unternehmen aufgrund seiner jüdischen Herkunft verlassen – eine Folge der Naziherrschaft in Deutschland. 1935 beginnt der erste Lehrling seine Ausbildung bei KAEFER. Carl Kaefer selbst kämpft mit seiner Gesundheit und sucht einen Nachfolger. 1938 lernt er Heinz Peter Koch kennen. 1941 wird das Unternehmen zur Kommanditgesellschaft umgewandelt, Koch übernimmt die operative Führung.


Das Passagierschiff „Bremen“ für die AG Weser.


1940-1969
1940 entstehen Niederlassungen in Emden, Oldenburg und Elberfeld. 1942 gründet KAEFER eine Unterstützungskasse für die Beschäftigten – ein Zeichen dafür, dass Verantwortung für die eigenen Leute hier kein Lippenbekenntnis war, sondern Prinzip. Am 11. April 1944 stirbt Carl Kaefer. Die Niederlassungen in Hamburg und Bremerhaven werden im Krieg zerstört.
Im Winter 1945 nehmen 15 Leute die Arbeit in einem provisorischen Bremer Büro wieder auf. Fünfzehn. Das muss man sich klarmachen. Fünfzehn Menschen und die Überzeugung, dass es weitergeht.
Das Schiffbauverbot der Alliierten erzwingt eine Neuausrichtung, die sich im Rückblick als Glücksfall erweist: KAEFER wendet sich der Industrie- und Kälteisolierung zu. 1950 folgt der erste Auftrag aus der Ölindustrie an der Mobil Oil Raffinerie in Bremen-Oslebshausen. 1951 bringt KAEFER ein patentiertes Isoliersystem mit seewasserbeständigen Aluminiumabdeckungen auf den Markt – eigene Entwicklung, eigenes Patent.
1956 zieht das Unternehmen an die Getreidestraße. Dort steht KAEFER Bremen bis heute. 1961 überschreitet die Belegschaft erstmals 1.000 Beschäftigte. 1964 beginnt die Internationalisierung mit einem Großauftrag an der Esso-Raffinerie in Cressier, Schweiz. 1965 stirbt Heinz Peter Koch. Seine Frau Annelotte und die Söhne Hubert und Ralf übernehmen die Führung – die zweite Generation einer Familie, die das Unternehmen nicht geerbt, sondern weitergebaut hat.
1940 entstehen Niederlassungen in Emden, Oldenburg und Elberfeld. 1942 gründet KAEFER eine Unterstützungskasse für die Beschäftigten – ein Zeichen dafür, dass Verantwortung für die eigenen Leute hier kein Lippenbekenntnis war, sondern Prinzip. Am 11. April 1944 stirbt Carl Kaefer. Die Niederlassungen in Hamburg und Bremerhaven werden im Krieg zerstört.
Im Winter 1945 nehmen 15 Leute die Arbeit in einem provisorischen Bremer Büro wieder auf. Fünfzehn. Das muss man sich klarmachen. Fünfzehn Menschen und die Überzeugung, dass es weitergeht.
Das Schiffbauverbot der Alliierten erzwingt eine Neuausrichtung, die sich im Rückblick als Glücksfall erweist: KAEFER wendet sich der Industrie- und Kälteisolierung zu. 1950 folgt der erste Auftrag aus der Ölindustrie an der Mobil Oil Raffinerie in Bremen-Oslebshausen. 1951 bringt KAEFER ein patentiertes Isoliersystem mit seewasserbeständigen Aluminiumabdeckungen auf den Markt – eigene Entwicklung, eigenes Patent.
1956 zieht das Unternehmen an die Getreidestraße. Dort steht KAEFER Bremen bis heute. 1961 überschreitet die Belegschaft erstmals 1.000 Beschäftigte. 1964 beginnt die Internationalisierung mit einem Großauftrag an der Esso-Raffinerie in Cressier, Schweiz. 1965 stirbt Heinz Peter Koch. Seine Frau Annelotte und die Söhne Hubert und Ralf übernehmen die Führung – die zweite Generation einer Familie, die das Unternehmen nicht geerbt, sondern weitergebaut hat.





1970-1999
Die 1970er bringen Projekte, die zeigen, was KAEFER inzwischen kann. 1972 stattet das Unternehmen das Münchner Olympiastadion aus. 1973 folgt die Isolierung des ersten LNG-Tankers: die Venator für die norwegische Moss-Werft. 1974 erhält KAEFER den größten Akustikauftrag seiner Geschichte an der Universität Bielefeld – und im selben Jahr beginnt die erste weibliche Auszubildende ihre Lehre.
1978 entwickeln KAEFER-Ingenieure kryogene Isoliersysteme für den weltweiten Einsatz. 1979 folgt der erste Offshore-Auftrag im norwegischen Ekofisk-Ölfeld. In den 1980ern wächst KAEFER weiter: Schallschutz beim Münchner U-Bahn-Ausbau, Großprojekte in Burghausen und Gundremmingen. 1984 absolviert jeder fünfte Industrieisolierer-Azubi in Deutschland seine Ausbildung bei KAEFER. 1987 entsteht eine eigene Abteilung für Arbeitssicherheit. 1989 expandiert KAEFER in die neuen Bundesländer.
1992 isoliert KAEFER die Neumayer-II-Forschungsstation in der Antarktis. Minus 50 Grad, sechs Monate Dunkelheit, das nächste Ersatzteillager Tausende Kilometer entfernt. Kein Projekt, bei dem man improvisiert. 1995 übergibt die Familie Koch die operative Führung an Norbert Schmelzle. 1999 setzt das Unternehmen erstmals Simulationssoftware für komplexe Isolierungen ein.
Die 1970er bringen Projekte, die zeigen, was KAEFER inzwischen kann. 1972 stattet das Unternehmen das Münchner Olympiastadion aus. 1973 folgt die Isolierung des ersten LNG-Tankers: die Venator für die norwegische Moss-Werft. 1974 erhält KAEFER den größten Akustikauftrag seiner Geschichte an der Universität Bielefeld – und im selben Jahr beginnt die erste weibliche Auszubildende ihre Lehre.
1978 entwickeln KAEFER-Ingenieure kryogene Isoliersysteme für den weltweiten Einsatz. 1979 folgt der erste Offshore-Auftrag im norwegischen Ekofisk-Ölfeld. In den 1980ern wächst KAEFER weiter: Schallschutz beim Münchner U-Bahn-Ausbau, Großprojekte in Burghausen und Gundremmingen. 1984 absolviert jeder fünfte Industrieisolierer-Azubi in Deutschland seine Ausbildung bei KAEFER. 1987 entsteht eine eigene Abteilung für Arbeitssicherheit. 1989 expandiert KAEFER in die neuen Bundesländer.
1992 isoliert KAEFER die Neumayer-II-Forschungsstation in der Antarktis. Minus 50 Grad, sechs Monate Dunkelheit, das nächste Ersatzteillager Tausende Kilometer entfernt. Kein Projekt, bei dem man improvisiert. 1995 übergibt die Familie Koch die operative Führung an Norbert Schmelzle. 1999 setzt das Unternehmen erstmals Simulationssoftware für komplexe Isolierungen ein.





2000-2025
Die Jahrtausendwende beschleunigt alles. 2001 realisiert KAEFER den Brandschutz im Hamburger Elbtunnel, führt ein zentrales Ausbildungssystem ein und übernimmt Wanner in Frankreich. 2003 kommt ein Tunnelroboter im Wesertunnel zum Einsatz. 2005 isolieren 60 Monteure die Allianz Arena in München. 2007 beginnen die Brandschutzarbeiten an der Elbphilharmonie – einem Bauwerk, das Geduld, Präzision und starke Nerven verlangt. KAEFER hatte alle drei.
2010 zieht die Firmenzentrale ins Bremer Zentrum. 2013 startet das LEAN Development Programme. 2018 feiert KAEFER das 100-jährige Jubiläum und vergibt erstmals den KAEFER Future Award. 2019 wird eine KAEFER-Isoliererin als beste Auszubildende Deutschlands ausgezeichnet – 84 Jahre nach dem ersten Lehrling, der 1935 bei KAEFER anfing.
2021 werden SMS Group und Altor 50-Prozent-Gesellschafter. Die Gründerfamilie behält die andere Hälfte. 2024 werden die Emissionsziele von der Science Based Targets Initiative zertifiziert. Heute beschäftigt KAEFER über 33.000 Menschen in mehr als 30 Business Units an über 150 Standorten. Der Jahresumsatz liegt bei 2,4 Milliarden Euro. Der Hauptsitz blieb, wo alles begann: in Bremen.
Die Jahrtausendwende beschleunigt alles. 2001 realisiert KAEFER den Brandschutz im Hamburger Elbtunnel, führt ein zentrales Ausbildungssystem ein und übernimmt Wanner in Frankreich. 2003 kommt ein Tunnelroboter im Wesertunnel zum Einsatz. 2005 isolieren 60 Monteure die Allianz Arena in München. 2007 beginnen die Brandschutzarbeiten an der Elbphilharmonie – einem Bauwerk, das Geduld, Präzision und starke Nerven verlangt. KAEFER hatte alle drei.
2010 zieht die Firmenzentrale ins Bremer Zentrum. 2013 startet das LEAN Development Programme. 2018 feiert KAEFER das 100-jährige Jubiläum und vergibt erstmals den KAEFER Future Award. 2019 wird eine KAEFER-Isoliererin als beste Auszubildende Deutschlands ausgezeichnet – 84 Jahre nach dem ersten Lehrling, der 1935 bei KAEFER anfing.
2021 werden SMS Group und Altor 50-Prozent-Gesellschafter. Die Gründerfamilie behält die andere Hälfte. 2024 werden die Emissionsziele von der Science Based Targets Initiative zertifiziert. Heute beschäftigt KAEFER über 33.000 Menschen in mehr als 30 Business Units an über 150 Standorten. Der Jahresumsatz liegt bei 2,4 Milliarden Euro. Der Hauptsitz blieb, wo alles begann: in Bremen.





Heute
Heute
EIN VERSPRECHEN.
Was bedeutet es eigentlich, wenn ein Unternehmen sagt: Alle Leistungen aus einer Hand? Bei KAEFER heißt es: Der Isolierer, der Ihre Rohrleitung dämmt, arbeitet für dasselbe Unternehmen wie der Brandschützer, der Ihre Fluchtwege sichert. Der Gerüstbauer kennt den Korrosionsschützer. Der Industriekletterer und der Innenausbauer tragen denselben Namen auf dem Helm. Das ist kein Organigramm-Trick. Das ist gewachsene Praxis.
Die KAEFER Construction gewinnt 2020 die Rigips Trophy in Berlin. Die KAEFER Industrie erhält einen 10-Mio.-Euro-Rahmenvertrag der TOTAL Raffinerie in Leipzig. 2021 sammeln KAEFER-Beschäftigte Spenden für die Flutopfer. 2023 gewinnt Niklas von Tungeln von KAEFER Industrie die FESI-Europameisterschaft der Isolierer. 2024 werden die KAEFER-Emissionsziele von der Science Based Targets Initiative zertifiziert.
Das klingt nach einzelnen Ereignissen. Aber dahinter steht ein Prinzip: KAEFER Pros gewinnen Preise, weil sie ihr Handwerk ernst nehmen. Sie helfen in der Krise, weil Zusammenhalt keine Floskel ist. Und sie messen sich international, weil die Qualität es hergibt.
Was bedeutet es eigentlich, wenn ein Unternehmen sagt: Alle Leistungen aus einer Hand? Bei KAEFER heißt es: Der Isolierer, der Ihre Rohrleitung dämmt, arbeitet für dasselbe Unternehmen wie der Brandschützer, der Ihre Fluchtwege sichert. Der Gerüstbauer kennt den Korrosionsschützer. Der Industriekletterer und der Innenausbauer tragen denselben Namen auf dem Helm. Das ist kein Organigramm-Trick. Das ist gewachsene Praxis.
Die KAEFER Construction gewinnt 2020 die Rigips Trophy in Berlin. Die KAEFER Industrie erhält einen 10-Mio.-Euro-Rahmenvertrag der TOTAL Raffinerie in Leipzig. 2021 sammeln KAEFER-Beschäftigte Spenden für die Flutopfer. 2023 gewinnt Niklas von Tungeln von KAEFER Industrie die FESI-Europameisterschaft der Isolierer. 2024 werden die KAEFER-Emissionsziele von der Science Based Targets Initiative zertifiziert.
Das klingt nach einzelnen Ereignissen. Aber dahinter steht ein Prinzip: KAEFER Pros gewinnen Preise, weil sie ihr Handwerk ernst nehmen. Sie helfen in der Krise, weil Zusammenhalt keine Floskel ist. Und sie messen sich international, weil die Qualität es hergibt.




Morgen
Morgen
Wer über 100 Jahre existiert, hat gelernt, dass Zukunft nichts ist, was passiert. Sondern etwas, das man baut. Gemeinsam.
Die Fragen, vor denen KAEFER steht, sind nicht abstrakt, Sie sind anfassbar: Wer dämmt morgen die Industrieanlagen, wenn die Zahl der ausgebildeten Isolierer seit Jahren sinkt? Wer sichert die Infrastruktur, die eine alternde Industrienation dringend instand halten muss? Und wer sorgt dafür, dass Energieeffizienz nicht nur in politischen Reden vorkommt, sondern auf der Baustelle ankommt?
KAEFER beantwortet diese Fragen nicht mit Broschüren, sondern mit Ausbildungsplätzen. Mit digitalen Werkzeugen, die Planungsprozesse beschleunigen. Mit Lean-Methoden, die Verschwendung reduzieren. Mit Klimazielen, die nicht irgendwann gelten sollen, sondern jetzt gemessen werden.
1935 begann der erste Lehrling seine Ausbildung im Unternehmen. Die Werkzeuge sind besser geworden. Die Haltung ist dieselbe. Wer bei KAEFER lernt, lernt nicht nur ein Handwerk. Er lernt, Teil von etwas zu sein, das bleibt.
Wer über 100 Jahre existiert, hat gelernt, dass Zukunft nichts ist, was passiert. Sondern etwas, das man baut. Gemeinsam.
Die Fragen, vor denen KAEFER steht, sind nicht abstrakt, Sie sind anfassbar: Wer dämmt morgen die Industrieanlagen, wenn die Zahl der ausgebildeten Isolierer seit Jahren sinkt? Wer sichert die Infrastruktur, die eine alternde Industrienation dringend instand halten muss? Und wer sorgt dafür, dass Energieeffizienz nicht nur in politischen Reden vorkommt, sondern auf der Baustelle ankommt?
KAEFER beantwortet diese Fragen nicht mit Broschüren, sondern mit Ausbildungsplätzen. Mit digitalen Werkzeugen, die Planungsprozesse beschleunigen. Mit Lean-Methoden, die Verschwendung reduzieren. Mit Klimazielen, die nicht irgendwann gelten sollen, sondern jetzt gemessen werden.
1935 begann der erste Lehrling seine Ausbildung im Unternehmen. Die Werkzeuge sind besser geworden. Die Haltung ist dieselbe. Wer bei KAEFER lernt, lernt nicht nur ein Handwerk. Er lernt, Teil von etwas zu sein, das bleibt.









