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Schadstoffsanierung
Bis in die späten 1970er Jahre war Asbest in Deutschland ein beliebtes Baumaterial. Erst 1993 wurde die Herstellung und Verwendung des Baustoffs verboten, da sich Asbest als krebserregend herausgestellt hatte. Doch bis heute ist Asbest in Verwendung, etwa in Dächern von Wohnhäusern oder in Fliesenklebern, Putzen, Brandschutzschotts, Lüftungskanälen L 90, Abstandshaltern und Spachtelmasse, denen Asbestfasern beigemischt wurden. Diese Baustoffe und Materialien stammen aus der Zeit vor dem Verbot und benötigen eine Sanierung. Denn bei einer Beschädigung der Platten, Spritzasbest oder asbesthaltigen Baustoffe können Asbestfasern in die Atemluft gelangen. Gefährlich sind diese Fasern vor allem, weil sie sich nach dem Einatmen ein Leben lang im Lungengewebe festsetzen können. So entstehen Krankheiten wie Asbestose und Lungenkrebs durch Asbestbelastung auch noch Jahrzehnte nach dem eigentlichen Kontakt. Weil Asbest kaum zu erkennen und nur im Labor sicher nachgewiesen werden kann, ist eine Probenentnahme durch Fachleute zwingend erforderlich. Die Beseitigung von Asbest ist bis heute ein aktuelles Thema im Baugewerbe: Erst 2020 hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) einen Leitfaden herausgegeben¹, in dem Asbest und verschiedene Aspekte der Asbestsanierung umfassend erläutert werden. Definiert wird die Asbestsanierung zum Beispiel in der TRGS 519². Unsere Maßnahmen sind das Entfernen und Entsorgen von asbesthaltigen Objekten. Welche Maßnahmen sich im Zuge der Sanierung am besten eignen, entscheidet die Schwere der Asbestbelastung. Zu einer umfassenden Asbestsanierung gehört außerdem die Instandsetzung von Gebäuden, nachdem Platten und Fasern entfernt beziehungsweise unschädlich gemacht sind. Auch der Umfang von Abfallbeseitigung und Instandhaltungsarbeiten ist in der TRGS 519 näher bestimmt.
¹Leitlinie für die Asbesterkundung zur Vorbereitung von Arbeiten in und an älteren Gebäuden des BAuA
²Technische Regeln für Gefahrstoffe (TGRS) der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
Eine Asbestsanierung zielt darauf ab, gefährlichen Asbest zu entfernen oder zu binden und damit unschädlich zu machen. So bleiben Gewerbegebäude nutzbar und industrielle Anlagen können ohne die Gefahr von asbesthaltigen Komponenten in Betrieb bleiben. So verbreitet Asbest als Baustoff war, so vielfältig sind heute die Gebäude, die wegen der Asbestbelastung sanierungsbedürftig sind. Gängige Sanierungsbereiche sind unter anderem:
Gleich welche Art von Asbest Sie eingebaut haben: Um den Gefahrenstoff zu entfernen, braucht es moderne Technik, erfahrene Experten und ein umfassendes Sicherheitskonzept. Dabei benötigen Mitarbeiter oder Bewohner, das Gebäudeumfeld sowie das Entsorgungsteam besonderen Schutz. Das zu sanierende Gebäude muss nach außen abgeschottet werden, damit sich Spuren von Asbest nicht unkontrolliert ausbreiten.
Damit der laufende Betrieb in größeren Industrieanlagen und Gewerberäumen nicht zum Stillstand kommt, sind auch separierte Sicherheitsbereiche bei der Asbestsanierung eine Option. Dabei verhindern Hochleistungsfilteranlagen und ein konstanter Unterdruck im Arbeitsbereich, dass sich gelöste Asbestfasern über die Luft verteilen. Den Erfolg einer Asbestsanierung belegt eine Asbestfaser-Konzentrationsmessung.
Die Fachleute von KAEFER bringen jahrzehntelange Erfahrung in der Asbestsanierung mit. Mit modernen Technologien reduzieren wir die Belastung durch gefährliche Asbestfasern. Gerne stehen wir Ihnen bei allen Arbeitsschritten der Sanierung zur Seite:
Auf unsere Kompetenz und Erfahrung in der Asbestsanierung vertrauen namhafte Kunden deutschlandweit: darunter zum Beispiel die Bremer Brauerei Beck GmbH & Co. KG, die Infraserv Gendorf, die SWM München oder das Gemeinschaftskraftwerk Kiel.
Moderne Technologien helfen uns dabei, asbesthaltige Baustoffe sicher und zügig zu beseitigen. Indem wir die Freisetzung von Asbestfasern vermeiden, sorgen wir für einen unproblematischen Betrieb während der Sanierungsarbeiten. Deshalb gehören zu unserer Arbeitsweise:
Sie haben Verdacht auf Schadstoffe? Sie planen eine Sanierung im Rahmen Ihres nächsten Turnarounds?
Sprechen Sie mit unseren Schadstoff-Experten. Wir entwickeln integrierte Lösungen, die sich nahtlos in Ihre Projekte einfügen.